Parfums: Die Wahrheit über den «Shipping Shock»
Warum duftet Ihr neues Parfum manchmal anders als erwartet? Erfahren Sie, was hinter dem sogenannten «Shipping Shock» steckt.
weiter lesen21.03.24 344x gelesen
Der Tag der Düfte, oder auch der Internationale Parfumtag wird alljährlich am 21. März gefeiert. An diesem Tag werden Düfte und Parfums zelebriert, die in unserem Leben und in verschiedenen Kulturen rund um den ganzen Globus eine bedeutende Rolle spielen.
Der Internationale Parfumtag ist ein faszinierender und einzigartiger Aktionstag, der im Zeichen der Wohlgerüche steht und das Riechen - den Geruchsinn feiert, der bei Menschen stark ausgeprägt ist und eine grundlegende Rolle spielt. Dieser Tag, der alle Jahre wieder auf den 21. März fällt, soll Menschen in der ganzen Welt dazu animieren, sich der Wichtigkeit und Bedeutung der olfaktorischen Eindrücke, Gerüche, Düfte & Co. im Alltagsleben bewusst zu werden.
Der Internationale Parfumtag wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, das allgemeine Bewusstsein für die Rolle der Düfte in unserem Leben zu schärfen. Düfte wurden seit jeher zu Heilzwecken, bei Ritualen, für persönliches Wohlergehen verwendet und sogar in Kriegsstrategien eingesetzt. Dieser Tag gibt uns den Anlass dieses üppige und vielfältige Repertoire von Auswirkungen der Düfte zu feiern.
Die Geschichte der Parfumherstellung ist reich und faszinierend und blickt auf eine mehrere Jahrtausende währende Vergangenheit zurück. Die Entwicklung der Parfums kann man von altertümlichen Zivilisationen bis heute hinein zurückverfolgen
Parfums wurden ursprünglich für religiöse Rituale hergestellt und das Alte Ägypten wird oft als die Wiege der Parfumherstellung betrachtet. Die alten Ägypter haben aus Harzen, Ölen und aromatischen Pflanzen Düfte zubereitet. Diese wurden bei Ritualen oder zum Einbalsamieren verwendet.
Aus dieser Gegend stammen Aufzeichnungen über die Verwendung von Parfums. Es ist bekannt, dass eine Chemikerin aus Mesopotamien namens Tapputi das Geheimnis der Düfte entschlüsselt hat, indem sie als einer der ersten Menschen die Technik der Destillation eingesetzt hat, um feine Duftstoffe zu produzieren.
Im Alten Griechenland und Rom wurden Parfums ein Teil des Alltagslebens. Sie wurden für das persönliche Parfümieren, zu Heilzwecken oder sogar in römischen Thermen, im Badewesen als Teil der Badekultur verwendet. Die Griechen schufen die Kunst der Parfumherstellung und die Römer haben sich für deren Verbreitung im ganzen Reich eingesetzt.
Im mittelalterlichen Europa ließ das Interesse an Parfums nach, während in der arabisch geprägten Welt die Parfümerie nur noch boomte. Die Alchemisten Al-Kindi und Avicenna haben die Destillations- und Extraktionsmethoden entwickelt, um Duftstoffe herzustellen.
Während der Renaissance waren die Parfums wieder in Europa, insbesondere in Italien und in Frankreich, angesagt. Parfums wurden zu einem wichtigen Handelsgut, indem sie vermehrt vermarktet und verkauft wurden.
In Frankreich, insbesondere in Grasse, begann sich im 18. Jahrhundert die moderne Parfumindustrie zu entwickeln. Das französische Örtchen Grasse wurde zur Welthauptstadt der Parfumherstellung.
Durch die Entdeckung synthetischer Aromastoffe begünstigt, kam es im 20. Jahrhundert auf dem Feld der Parfumherstellung zu einer industriellen Revolution. So konnten neue und einzigartige Parfums hergestellt werden.
Als eines der ersten Parfums, der kommerziell in größerem Umfang hergestellt wurde, gilt das "Ungarische Wasser" alias Wasser der Königin von Ungarn aus dem 14. Jahrhundert, das für Königin Elisabeth von Ungarn kreiert wurde.
Das in Paris im Jahr 1828 gegründete Unternehmen namens Guerlain stellt eines der ältesten und traditionsreichsten Parfumhäuser weltweit dar. Guerlain war Pionier in puncto Verwendung synthetisch erzeugter Duftstoffe und stand ebenfalls hinter mehreren Klassikern der Duftwelt.
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